EURO AM SCHEIDEWEG ?

Veröffentlicht am 03.08.2010 in Veranstaltungen

Europaabgeordneter Peter Simon (SPD) in Denzlingen
Europäische Politik hautnah erleben, das versprach der Denzlinger SPD- Vorsitzende Dietrich Elchlepp bei der Begrüßung des Europaabgeordneten Peter Simon (SPD) in der „Rocca“ in Denzlingen, denn Peter Simon ist Mitglied im Ausschuß Wirtschaft und Währung im Europa- Parlament und somit der Richtige , um über die großen Sorgen zu sprechen, die angesichts der wackligen Finanzsitzuationen in einigen Ländern der Europäischen Union vorhanden sind und sich auch in Deutschland bemerkbar machen.

Aber in seiner Begrüßung fragte sich Elchlepp und reichte seine Frage an den Gast weiter, ob diese neue Situation in Europa nicht auch eine einmalige Chance sei, endlich die längst fällige Wirtshafts- und Finanzunion in Europa herbeizuführen.

Der Europaabgeordnetente Peter Simon ging gleich auf das zentrale Problem ein:“ Es wird Zeit, dass Europa einfach nicht nur zuschaut, wie einige wenige Sekulantgen sich rücksichtslos auf die Kosten der Allgemeinheit bereichern. Wenn riskante Termingeschäfte und Finanzpraktiken gesamte Volkswirtschaften schädigen und in ihrer Existenz bedrohen, gehören sie verboten“, so Peter Simon. Europa muss im Bereich der Finanzmarktregulierung ein gemeinsames Zeichen setzen und damit seiner Vorreiterrolle wieder gerecht werden. Inzwischen haben nicht nur die Sozialdemokraten im Europäischen Parlament verstanden, dass nur gemeinsame europäische Regelungen die Zukunftsfähigkeit in der Eurozone sichert.
Peter Simon dazu in seinem Ausführungen vor dem interessierten Publikum:“Besonders freut es mich, dass jetzt endlich der Weg frei zu sein scheint für eine europäische Transaktionssteuer. Eine solche Steuer würde die Stabilität der Finanzmärkte erhöhen, da kurzfristige Spekulationen nicht mehr so luktrativ wären. Was lange währt, wird dann hoffentlich auch gut.“

 

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Nachrichten aus Baden-Württemberg

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"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

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