Kreisparteitag in Riegel

Veröffentlicht am 25.05.2011 in Partei

Gut besucht war der Kreisparteitag der Sozialdemokraten im Kreis Emmendingen. Die neue Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle betonte, dass die SPD in der Regierungsverantwortung für ein starkes soziales Profil sorgen werde. Den Koalitionsvertrag bewertete sie als sehr gelungen.

Bei der Ressortverteilung habe die SPD gut verhandelt und werde auf Augenhöhe regieren. Bilkay Öney, eine in Berlin aufgewachsene Deutsch- Türkin, wird Ministerin des in Baden- Württemberg neu eingerichteten Ministeriums für Integration.

„Die neue Landesregierung will damit der Integrationspolitik Gewicht geben, da ein hoher Anteil der Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund hier lebt“, sagte Sabine Wölfle. Bei der Bildungspolitik wird sich die Landes- SPD für echte Ganztagesschulen und mehr Schulsozialarbeit einsetzen.

Man wolle auch die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 ermöglichen und dem Unterrichtsausfall mit einem Stufenplan entgegenwirken. Luisa Boos, stellv. Jusolandesvorsitzende, bezeichnete den Koalitionsvertrag als Meilenstein. Rückblickend auf die Landtagswahl analysierte der Kreisvorsitzende Johannes Fechner das SPD- Wahlergebnis als nicht zufriedenstellend. Zwar habe man im Kreis Emmendingen mit 24,2 Prozent ein im Landesvergleich „überdurchschnittliches Ergebnis“ und das zweitbeste Ergebnis in Südbaden erzielt, müsse aber in Zukunft stärker am Profil der Partei arbeiten. Hierzu brachte der ehemalige Europaparlamentarier Dietrich Elchlepp einen entsprechenden Antrag ein, der von den Mitgliedern einstimmig angenommen wurde.

 

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Nachrichten aus Baden-Württemberg

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.