AfA-Kreisverband Emmendingen begrüßt Schritt zum Mindestlohn

Veröffentlicht am 06.06.2014 in Arbeitsgemeinschaften

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen begrüßt, dass der Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde in Deutschland kommen wird. Nach der ersten Lesung im Bundestag seien nun nur noch bestimmte Punkte wie Praktika und Regelungen für Langzeitarbeitslose zu klären. Zum 01.01.2015 soll er eingeführt werden.

„Wir freuen uns, dass Dumpinglöhnen endlich einen Riegel vorgeschoben werden. Alleine im Landkreis Emmendingen würden über 18.000 Menschen von dieser Regelung profitieren und die Kaufkraft um 39 Millionen Euro steigern. Dies bestätige eine Studie aus dem Jahr 2013. Wir stärken somit nicht nur den Wert von Arbeit, sondern auch Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, erklärte AfA-Kreisvorsitzender Raphael Pfaff.

Susanne Tröndle, stellvertretende Kreisvorsitzende, ergänzte: „Es ist sehr erfreulich, dass eine jahrelange Gewerkschafts und SPD-Forderung nun Gesetz wird. Zudem begrüßen wir, dass es seitens der CDU endlich ein Umdenken gibt“. 2011 erklärte CDU-MdB Peter Weiß, dass der Bundestag der falsche Ort sei, um einen Minsdestlohn festzulegen und stimmte 2012 im Parlament gegen einen Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde. Auch die Junge Union im Landkreis Emmendingen bekräftigten Ende 2013, dass sie einen Mindestlohn nicht mittragen wollen.

Die Kreis-AfA hofft, dass die Regierung vom Mindestalter 18 Jahren abkehrt und vor allem die Union hier noch einlenkt. „Jugendlichen ist sehr wohl bewusst, dass eine Ausbildung mehr wert ist und wissen um deren Stellenwert. Die Ausnahmeregelung wäre ein falsches Signal. Um die Ausbildung zu stärken, stimmten wir im Landesverband für eine Regelung der Mindestausbildungsvergütung“, so die AfA-Vorstandschaft.

 

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