Fernandes Fortunato folgt auf Pfaff

Veröffentlicht am 26.11.2019 in Kreisverband

In Stuttgart traf sich zur Landesdelegiertenkonferenz die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA). Die AfA ist die größte SPD-Arbeitsgemeinschaft und hat ihren Fokus auf den Anforderungen der Arbeitswelt. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Frage wie in Zeiten einer neuen digitalen und klimaorientierten Transformationen der Wirtschaft, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mitgenommen werden können.

Der DGB-Landesbezirksvorsitzender Martin Kunzmann nahm hierbei auch die Landesregierung in Pflicht, endlich nicht mehr am Bildungszeitgesetz zu rütteln.

Bei den Wahlen für den Landesvorstand entschied sich bereits im Vorfeld Raphael Pfaff (Wyhl) nach sechs Jahren nicht mehr für eine erneute Kandidatur. Stattdessen schickte der Kreisverband Emmendingen Dr. Sérgio Fernandes Fortunato (Endingen) ins Rennen um die begehrten Plätze. Mit seinem Schwerpunkt auf Arbeitsrecht überzeugte der Endinger die Konferenz schnell und wurde mit einem guten Ergebnis direkt im ersten Wahlgang gewählt. Doch auch die anderen Wahlen waren für den Kreisverband erfolgreich. Susanne Tröndle aus Waldkirch wurde erneut für die Antragskommission des AfA-Landesverbandes gewählt. Tröndle und Fernandes Fortunato wurden außerdem als Delegierte für den Bundeskongress gewählt.

Inhaltlich setzte der AfA-Kreisverband einige Positionen, wie die Forderung nach einem neuen vereinfachten Betriebsratswahlverfahren, ein sofortiges Ende der sachgrundlosen Befristung im öffentlichen Dienst und schnelle Änderungen beim ALGII-Bezug durch.

 

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