„Internet für alle – unterversorgte Teilorte endlich aufrüsten!“

Veröffentlicht am 09.06.2013 in Ortsverein

Zum Themenstammtisch „Internet für alle“ des SPD-Ortsvereins Emmendingen und der Bürgerinitiative Breitbandversorgung im Gasthaus zum Elzwehr in Kollmarsreute trafen sich interessierte und betroffene Bürgerinnen und Bürger zum regen Meinungsaustausch. Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Ortsvereins-Vorsitzende Eva Maria Hauke führte Hans Kölblin als Gründer und Forumssprecher der Bürgerinitiative Breitbandversorgung in das Thema ein und schilderte lebhaft die Auswirkungen der fehlenden Netzanbindung auf den Alltag. Stefan Sieber, bei der Bürgerinitiative für die technischen Fragen zuständig, erläuterte die technischen Erfordernisse, die für Verbesserung der Versorgung der ansässigen Schulen und Firmen dringend notwendig seien. „Man kommt sich vor wie von der Welt abgeschnitten“, so ein anderer Teilnehmer.

Ein anderer berichtete, dass er in Kolmarsreute neu gebaut habe und vieles bei Planung und Vorbereitung bedacht habe. „Auf die Idee, dass es hier kein Internet gibt, bin ich aber beim besten Willen nicht gekommen“, so der enttäuschte Neubürger.

Das Grundrecht auf Information und Kommunikation erfordert gerechte und gleiche Zugangsmöglichkeiten zu den Informationsquellen. Unstrittig ist die Bedeutung des Internets bei Beschaffung und Austausch von Informationen in den letzten Jahren enorm gestiegen und wird künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Damit alle Bürger gleichermaßen und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, müssen die technischen Rahmenbedingungen für alle vergleichbar sein. Längst ist eine schnelle Netzanbindung auch ein Standortfaktor für die Ansiedelung von Gewerbe und Handwerk geworden. Ohne entsprechende

Voraussetzungen gibt es keine Entwicklung.
Doch die Anbindung an DSL und schnelle Netzverbindungen ist sehr unterschiedlich. Während städtische Ballungszentren gut versorgt sind, klagen Gemeinden und kleinere Ortschaften über eine mangelnde Infrastruktur.

Gegen diese ungleiche Verteilung der Chancen wendet sich die Bürgerinitiative Breitbandversorgung Emmendingen. Ein erster Erfolg konnte bereits erzielt werden: Im Haushalt 2013 und 2014 wurden bereits im letzten Jahr jeweils 150000 Euro eingestellt.

Außerdem stimmte der Gemeinderat am 6.4.2013 ohne Gegenstimme für die Vergabe einer Feinplanung an ein Ingenieurbüro. Eine solche Feinplanung ist Voraussetzung für eine spätere Auftragsvergabe die der Gemeinderat beschließen dann erneut beschließen müsste.

 

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Nachrichten aus Baden-Württemberg

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.