Kreis-SPD wählt neuen Kassierer und kritisiert Sparakt

Veröffentlicht am 30.07.2017 in Pressemitteilungen

Auf ihrem jüngsten SPD-Kreisparteitag stimmte sich der SPD-Kreisverband Emmendingen auf den Endspurt zur Bundestagswahl ein. Thematisch will die Kreis-SPD mit den Schwerpunkten Gerechtigkeit, Sicherheit und Europa in den Wahlkampf ziehen

Besonders freuen sich die Genossen im Kreis auf die Promitermine: So kommt zum Beispiel am 21.08. Bundesjustizminister Heiko Maas nach Denzlingen. Zum Auftritt von SPD-Kanzlerkandidat Schulz in Freiburg ,am 16.09., werden Fahrgemeinschaften angeboten. "Der Wahlkampf nimmt Fahrt auf und wir haben ein tolles Programm", freut sich Johannes Fechner auf die Kommenden Wochen.

Mit Empörung lehnt man im Kreisverband die Absicht der Landesregierung ab, den Fremdsprachenunterricht in den ersten Grundschulklassen abzuschaffen. In einem Antrag von Dietrich Elchlepp erklärte man, dass das frühestmögliche Erlernen von Fremdsprachen, insbesondere in Grenzregionen, eine Schlüsselkompetenz ist, an der es nichts zu kürzen gilt. Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle ergänzte: „Das frühzeitige Erlernen der Nachbarsprache ist nicht nur wichtig für das Zusammenwachsen beider Länder dies- und jenseits des Rheins, sondern auch für einen offenen, grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.“ Auf Bundes- und Landesebene ist für die Kreis-SPD das Sparen bei der Bildung ein Sparakt an der Zukunft.
 
Eine personelle Veränderung gibt es beim Kreisverband auf der Position des Kreiskassierers. Claudia Pannek aus Mudingen trat aus zeitlichen Gründen zurück. Mit 100 Prozent Zustimmung wurde Simon Bengel aus Wyhl zu ihrem Nachfolger gewählt.
 

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Nachrichten aus Baden-Württemberg

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.