Kreistags-SPD beantragt Arbeitsmöglichkeiten für Geflüchtete

Veröffentlicht am 06.09.2024 in Kreistagsfraktion

SPD Kreistagsfraktion Emmendingen - Antrag gemeinnützige Arbeit für Geflüchtete 2024-09

Landratsamt soll Zuverdienstmöglichkeiten und Modelle prüfen. Landesregierung muss Anerkennung ausländischer Abschlüsse beschleunigen. Einbindung von Partnern wie 48Grad-Süd und Wabe wichtig.

Arbeit erleichtert Integration. Davon ist die SPD-Kreistagsfraktion überzeugt und will diesen Weg konsequent unterstützen. In einem Antrag an Landrat Hanno Hurth fordern die SPD-, ÖDP- und Lisa-Kreisräte den Einstieg in ein Programm, bei dem geflüchteten Menschen gemeinnützige Arbeit angeboten wird.

„Wir wollen mit einem solchen Arbeitsangebot eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt bauen und die Integration vorantreiben“, erläutert Georg Binkert, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

In zahlreichen persönlichen Gesprächen sei deutlich geworden, dass viele geflüchtete Menschen arbeiten wollen und der Einstieg erleichtert werden müsse.

Als Rahmendaten sehen die Sozialdemokrat*innen folgende Eckpunkte:

  • Zuverdienst von mindestens 1€/Stunde.
  • Beschäftigungsumfang bis zu 30 Stunden/Woche.

Dabei soll die Kreisverwaltung auch die Erfahrung der Beschäftigungsgesellschaften 48Grad-Süd und WaBe einbinden.

„Priorität hat für uns selbstverständlich der Übergang in reguläre Beschäftigung. Hierzu muss allerdings die Landesregierung ihre Hausaufgaben machen und endlich die Anerkennung ausländischer Abschlüsse beschleunigen“, führt Roman Götzmann aus.

Es könne nicht sein, dass arbeitswillige Menschen bis zu einem Jahr auf die Prüfung ihrer Dokumente warten müssten.

Emmendingen, 6. September 2024

 

Den Antrag der SPD-Kreistagsfraktion können sie hier als PDF-Version herunterladen. 

Diese Pressemitteilung können sie hier als PDF-Version herunterladen. 

 

Homepage SPD Kreisverband Emmendingen

Nachrichten aus Baden-Württemberg

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.