SPD-Kreisverband Emmendingen unterstützt Luisa Boos als Europakandidatin

Veröffentlicht am 10.07.2013 in Pressemitteilungen

Mit den Europawahlen 2014 beschäftigte sich die letzte Mitgliederversammlung der SPD im Kreis Emmendingen. Aus den Reihen des SPD-Kreisverbandes Emmedingen kandidiert die 28-jährige Sexauerin Luisa Boos. Boos hatte bereits im Vorfeld die Unterstützung von SPD-Kreisvorstand und dem Kreisverband der Jungsozialist*innen für ihre Kandidatur bekommen.

In der SPD-Baden-Württemberg prägte sie die europapolitischen Debatten der letzen Jahre maßgeblich mit und entwarf durch einen Antrag eine konkrete Vision für ein vereinigtes, soziales und demokratisches Europa. Mit diesen Ideen im Blick, erscheint die aktuelle Verfassung Europa noch dramatischer.

„Ich kann nicht fassen, was in den letzten Monaten in Europa alles passiert ist. Die Aushebelung von Demokratie, Privatisierung, Sozialabbau, Abbau von Arbeitnehmerinnenrechten, Zusammenbruch von Gesundheitssystemen, Kollaps der Infrastruktur, horrend hohe Arbeitslosigkeit, extreme Armut, zunehmender Nationalismus und steigende Selbstmordraten. Ich möchte nicht länger zusehen, wie sich die soziale und wirtschaftliche Lage in Europa weiter verschlechter, sondern mit euch gemeinsam im Europaparlament für die soziale Vision der vereinigten Staaten von Europa kämpfen!“, erklärte Luisa Boos. Die Genossinnen und Genossen im Kreis Emmendingen zeigten sich von Boos Rede sehr beeindruckt und schlugen sie einstimmig als südbadische Spitzenkandidatin bzw. auf den dritten Listenplatz der SPD-Landesliste zur Europawahl vor.

Neben der Nominierung von Luisa Boos stand auch eine Diskussion mit Evelyne Gebhardt, MdEP seit 1994, auf der Tagesordnung.
Sie kritisiere unter anderem, dass die Sparzwänge aufgebrochen werden müssen. „Es ist ein Unding, dass Länder wie Griechenland keine Fördergelder abrufen können, da sie nicht über das nötige Eigenkapital verfügen. Da die betroffenen Länder diese Fördergelder nicht abrufen, fließen sie am Ende wieder zurück an die Kassen der Geber*innenländer. Ich will, dass dieses Geld dafür eingesetzt wird, für was es auch bestimmt ist. Wir müssen investieren um den sozialen Frieden in Europa zu wahren und die Wirtschaft anzukurbeln. Dazu brauchen wir massive Konjunkturprogramme!“, so Gebhardt.

 

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Nachrichten aus Baden-Württemberg

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.