Steuroasen

Veröffentlicht am 04.03.2009 in Anträge

Aufgrund der jüngsten folgenschweren Finanzkrise werden die deutschen Banken aufgefordert,
ihre Kooperationen mit Steuroasen in und ausserhalb Europas unverzüglich einzustellen.Die Vergabe von Staatskrediten und staatliche Bürgschaften an notleidende Banken sind u.a.auch davon abhängig zu machen.Die Bundestagsfraktion der SPD wird aufgefordert zu prüfen, welche rechtlichen Schritte zur Durchsetzung dieser Forderung möglich und notwendig sind.

Begründung:

Wer die Steueroasen nicht trocken legt, meistert die aktuelle Finanzkrise nicht.
Mit Hilfe unversteuerter Gelder werden dort auch- unkontollierbar- spekulative Finanzprodukte ohne ausreichende Eigenkapitaldeckung durch Banken geschaffen. Wenn diese Spekulationsblasen platzen, nehmen Weltwirtschaft, Finanzsystem und Arbeitsplätze enormen Schaden.
Ferner leisten diese Steueroasen permanent Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe zu Lasten des Bundeshaushalts und damit zum Schaden der Allgemeinheit.

Dieser Antrag steht im Einklang mit den aktuellen Bemühungen von Bundesfinanzminister Steinbrück und der Europäischen Gemeinschaft, mit neuen Gesetzen die Kapitalflucht in diejenigen Länder zu blockieren, die mit einem ausgepägten Bankgeheimnis, niedrigen oder gar keinen Steuern der Steuerhinterziehung täglich Vorschub leisten.

 

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Nachrichten aus Baden-Württemberg

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.