"Zeit zu handeln!"

Veröffentlicht am 21.07.2013 in Pressemitteilungen

Laut einer Studie der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) arbeiten 18.640 Menschen im Landkreis Emmendingen für einen Niedriglohn unter 8,50 Euro die Stunde. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns mit 8,50 Euro die Stunde würde nach Angaben der Studie die Kaufkraft um 39,3 Millionen Euro im Landkreis steigern.

Erschreckende Zahlen für die SPD im Landkreis Emmendingen. „Ich danke den Gewerkschaften für diese Studie, es ist endlich an der Zeit zu handeln! Die Politik kann nicht länger ignorieren, dass viele Menschen von ihrem Lohn nicht mehr leben können. Dies müssen letztlich die Steuerzahler bezahlen, weil Geringverdiener*innen Anspruch auf lohnergänzende Sozialhilfe haben. Sollte ich in den Bundestag gewählt werden, setze ich mich für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 € ein, erklärte SPD-Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat Johannes Fechner.

 Die stellvertretende Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle ergänzte: „In der grün-roten Landesregierung sind wir uns diesem Problem längst bewusst. Wir haben über eine Bundesratsinitative versucht den Mindestlohn einzuführen. Leider scheiterten wir an der schwarz-gelben Mehrheit. Durch das Tariftreuegesetz werden wir jetzt aber dafür sorgen, dass zumindest nur Firmen von Kommunen beauftragt werden, die gerechte und gute Löhne zahlen.“ Kreispressesprecher Raphael Pfaff fügte hinzu: „Klar sind 8,50 Euro die Stunde nur ein Anfang. Bei einer 40 Stunden Woche sind dies 1400 Euro brutto. So war es der SPD Ortsverein Wyhl aus dem Landkreis Emmendingen, der zur Beschlusslage der Landes-SPD machte, dass wir uns für einen steigenden Mindestlohn beginnend ab 8,50 Euro die Stunde einsetzen. Auch eine Lohnrückhaltung wie in den letzten Jahren ist für uns nicht mehr hinnehmbar!“

 

Homepage SPD Kreisverband Emmendingen

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