„Der Mensch hat schließlich Vorrang“

Veröffentlicht am 02.09.2013 in Pressemitteilungen

In einer kleinen Anfrage der SPD- Bundestagsfraktion (Drucksache 17/13846) wurde der Sachstand wichtiger Verkehrsprojekte für Baden- Württemberg abgefragt. Nach Angaben der Bundesregierung könnte der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn auf den rund vierzig Kilometer langen Abschnitt Offenburg- Riegel/Kenzingen bis 2022 abgeschlossen werden. Dies wären rund 142 der 182 Kilometer langen Strecke. Dabei bleiben für die Kreis- SPD noch einige Fragen offen, die dringendst geklärt werden müssen.

Allen voran die Lärmsanierung entlang der Rheintalschiene. „Baden- Württemberg steht hinter dem Projekt und dem Lärmschutz. Aus diesem Grund werden wir uns auch mit Landesmitteln daran beteiligen. Für mich ist es das wichtigste Bahnprojekt in Baden- Württemberg“, erklärte SPD- Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle.

Für SPD- Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat Johannes Fechner ist klar: „Wir brauchen ein Bahnbetriebskonzept, dass den Schutz der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. Der Mensch hat schließlich Vorrang“.

Ein weiterer Punkt ist der Transport von Gefahrengut. Da die Maßnahmen für Gefahrenguttransporte durch Wohngebiete nicht einheitlich auf europäische, sondern auf nationaler Ebene geregelt sind, müssen vor Ort die Entscheidungen der Maßnahmen getroffen werden. „Gerade, wenn man sich die Situation in Kenzingen oder Herbolzheim genauer anschaut, kann es nicht sein, dass das 3. & 4. Gleis mit dem Gefahrengut durch die Stadt fährt“, stellten Wölfle und Fechner fest.  

Am 03.09.2013 um 10:30 Uhr im Herbolzheimer Rathaus möchte Johannes Fechner das Gespräch mit den Betroffenen vertiefen. Als Referenten werden Claus Schmiedel (SPD- Fraktionsvorsitzender), Ernst Schilling (Bürgermeister von Herbolzheim) und Georg Binkert (Bürgerprotest Bahn e. V.) teilnehmen.

 

 

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