Kreis-SPD diskutiert Strategien gegen Rechtsradikalismus

Veröffentlicht am 05.03.2012 in Veranstaltungen

Mit den Morden der rechtsradikalen Zwickauer Terrorzelle NSU hat der Rechtsradikalismus in Deutschland eine neue Dimension erreicht. Auch im Landkreis gibt es rechtsradikale Strukturen, wie sich bei der im vergangenen November in Emmendingen geplanten Demonstration Rechtsradikaler zeigte. Die SPD-Betreuungsabgeordnete Elvira Drobinski-Weiß und der SPD-Kreisverband wollen deshalb bei einem Fachgespräch diskutieren, wie Rechtsradikalismus grundlegend bekämpft werden kann. Diskutieren werden SPD-Bundestagsabgeordneter Martin Gerster, Polizeidirektor Manfred Holder und Verdi-Bezirksleiter Rainer Geis (Bündnis Emmendingen nazifrei) und der Moderation von SPD-Kreisvorsitzendem Johannes Fechner. Alle politisch Interessierten sind herzlich eingeladen zu diesem Fachgespräch auf Mittwoch, 14.3.2012, 17.30 Uhr, Schlatterersaal, Caritaswohnanlage, Lessingstraße 32, Emmendingen

 

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Nachrichten aus Baden-Württemberg

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.