Sabine Wölfle in Wyhl

Veröffentlicht am 11.08.2010 in Unterwegs

Die SPD- Landtagskandidatin Sabine Wölfle besuchte im Rahmen ihrer Sommertour durch den Wahlkreis auch die Gemeinde Wyhl.

Nahezu zwei Dutzend Bürgerinnen und Bürger aus Endingen, Weisweil und Wyhl fanden sich im Gasthaus Engel ein und diskutierten mit ihr das Integrierte Rheinprogramm (IRP). Die Wyhler SPD- Gemeinderätin Daniela Krause schilderte Sabine Wölfle die Bedenken der Bürger: Viele Flutungen, Stechmückenplage und die Einstauung der Rheinstraße um 1,80 Meter als immenser Eingriff in die Natur. Die mögliche Schlammentstehung durch die geplanten ökologischen Flutungen bereiten unter anderem den Menschen am Kaiserstuhl und in Weisweil Kopfschmerzen.

Das Raum- und Planfeststellungsverfahren laufe noch, so Daniela Krause.“ Wir sind für den Hochwasserschutz, aber nicht auf Kosten der Natur“ so Krause. Gemeinsam stellte man sich die Frage, warum nur auf der deutschen Seite Flutungen geplant sei und nicht auch auf der Seite Frankreichs.

Der Naturlehrpfad und viele landwirtschaftliche Flächen würden unten den Flutungen zerstört werden. Nicht vorstellen können sich die Bürgerinnen und Bürger die 35 Pumpwerke, zumeist riesige Bauwerke.

Für die Anwohner ist auch nicht geklärt, wie sich der Grundwasserspiegel verhalten wird. „ Das Grundwasser werden wir nicht kontrollieren können“ so Reinhold Zips aus Weisweil.

SPD- Kandidatin Sabine Wölfle bezweifelt, dass die ökologischen Flutungen notwendig seien mit der Begründung, man müsse den Wald daran gewöhnen. „Wenn jemand ertrinkt, kann er sich auch nicht vorher daran gewöhnen“, sagte Sabine Wölfle

„Das Integrierte Rheinprogramm läuft, man muss aber auch Alternativen prüfen und hier die Ideen der Bürgerinitiativen aufgreifen und vor allem für die Natur verträglichere Lösungen suchen“ so die Kandidatin am Ende ihres Besuchs.

 

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