SPD begrüßt Fessenheim-Abschaltung 2016

Veröffentlicht am 18.09.2012 in Pressemitteilungen

Der SPD-Kreisverband freut sich über die Ankündigung des französichen Präsidenten Francoir Hollande, das Atomkraftwerk Fessenheim schon Ende 2016 abzuschalten. "Es ist ein guter Tag für die Region, das der Pannenreaktor Fessenheim endlich abgeschaltet wird", freut sich SPD-Kreisvorsitzender Johannes Fechner.

Bei einem Atomunfall wäre auch die Bevölkerung des Landkreises Emmendingen unmittelbar betroffen gewesen. Besonders freut die Kreis-SPD, dass Hollande mit der Abschaltung von Fessenheim ein Wahlversprechen einlöst, dass auf Initiative der befreundeten elsässischen Parteifreunde in das Wahlprogramm der Parti Socialiste aufgenommen worden war.

Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle ist erleichtert, dass die französische Schwesterpartei der SPD zu ihrem Wort steht und damit die atomare Bedrohung durch das AKW Fessenheim in absehbarer Zeit beendet sein wird.

Fechner und Wölfle sehen jedoch trotzdem für die französische Regierung noch viel Arbeit denn "Frankreich muss nicht nur abschalten sondern gleichzeitig den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreiben und gemeinsam mit Deutschland für eine europäisch konsequente Energiewende kämpfen".

Beide hätten sich ein früheres Abschalten gewünscht, wichtig sei aber, eine klare Zusage für die Abschaltung in naher Zukunft zu haben.

"40 Jahre nach den erfolgreichen Protesten in Wyhl, ist es natürlich eine gute Nachricht, dass unsere französischen Freundinnen und Freunde beschlossen haben diesen Reaktor still zu legen. Ich hoffe weitere folgen", ergänzt der Wyhler SPD-Kreispressesprecher Raphael Pfaff.

 

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