SPD Wyhl diskutiert über Europa

Veröffentlicht am 10.09.2013 in Ortsverein

Auf der jüngsten Sitzung des SPD-Ortsverein Wyhl setzten sich die Genossinnen und Genossen mit der Krise und den Herausforderungen in Europa auseinander. Als Referentin stand Europakandidatin Luisa Boos Rede und Antwort.

Boos erklärte, dass ein unsolidarischer Umgang in der Krise zu  großer Armut, dem Zusammenbruch ganzer Volskwirtschaften und horrend hoher Arbeitslosigkeit geführt hat. Das „Kaputtsparen“ Europas müsse ein Ende haben. „Wir selbst haben in der Krise auf Konjunkturpakete gesetzt und jetzt verhindern wir jegliche Investitionen in anderen Ländern und erzeugen große soziale Verwerfungen. So löst man die Krise nicht, sondern macht sie schlimmer. Wir brauchen endlich mehr Solidarität in Europa, um uns gemeinsam aus der Krise zu helfen“, so Luisa Boos.

Deshalb fordert die Europakandidatin auch Programme zur Bewältigung der Jugendarbeitslosigkeit. „Die Jugendarbeitslosenzahlen besonders im Süden Europas sind erschreckend. Diese jungen Menschen brauchen eine Perspektive, damit sie auch weiterhin bzw. wieder an das Versprechen von Wohlstand und gleichwertige Lebensverhältnisse unter dem Dach der Europäischen Union glauben können.“, argumentiert Boos.

Auch die Energiewende auf europäischer Ebene wurde diskutiert. „Wir leben nah an der Grenze zu Frankreich, es wäre sehr wünschenswert, wenn sich hier gemeinsame Projekte für die Energiewende entwickeln könnten“, so die Fraktionsvorsitzende der Wyhler SPD Daniela Krause.

 SPD-Ortsvereinsvorsitzender Raphael Pfaff ergänzte: „Nicht umsonst investieren gerade Chinesen in regenerative Energie aus Portugal. Viele Länder haben noch sehr viel Potenzial, was genutzt werden müsse. Der schwarz-gelbe Stillstand ist nur leider kein positives Signal nach Europa“.

Nach dem politischen Input, wurde gewählt. Auf der Europawahlkonferenz der Kreis-SPD im Oktober werden Raphael Pfaff und Simon Bengel als Delegierte den Ortsverein vertreten. Ersatzdelegierte sind Daniela Krause und Cäcilia Pfaff. „Es freut uns, mit unserer Stimme den europapolitischen Kurs der SPD mitbestimmen zu können“, äußerten sich Bengel und Pfaff zufrieden.

 

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Nachrichten aus Baden-Württemberg

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

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