SPD-Kreisverband Emmendingen stellt sich neu auf

Veröffentlicht am 03.03.2013 in Wahlen

Der SPD-Kreisvorstand hat für die kommenden zwei Jahre einen neuen Kreisvorstand gewählt. Der Emmendinger Stadtrat und SPD-Bundestagskandidat Johannes Fechner wurde einstimmig als Kreisvorsitzender im Amt bestätigt. Er geht nun in sein neuntes und zehntes Jahr als Vorsitzender der Kreis-SPD.

Seine Stellvertreterin bleibt die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle (Waldkirch). Michael Pohlmann (Endingen) bleibt Kassierer der Kreispartei. Kreis-Pressesprecher und Internetreferent Raphael Pfaff (Wyhl) wurde ohne Gegenstimme wiedergewählt. Neuer Schriftführer des Kreisverbandes ist der Endinger Jugendgemeinderat Nico Karschewski. Zu den Beisitzerinnen und Beisitzer wurden Wilma Mall (Herbolzheim), Susanne Tröndle (Waldkirch, Luisa Boos (Sexau), Dennis Özkan (Herbolzheim), Dietrich Elchlepp (Denzlingen) und Musawar Kawaja (Waldkirch) gewählt. Neben den Personalien wurden auf dem Kreisparteitag aber auch inhaltliche Themen besprochen.

Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle stellte die Kampagne „Aktiv gegen Armut“ vor. In dieser möchte die SPD in verschiedenen Veranstaltungen mit den Betroffenen sprechen und diskutieren welche Stellschrauben gedreht werden müssen. Doch nicht nur mit der Armutskampagne wird die SPD sich beschäftigten. Bezahlbarer Mietraum, Europakrise, Bildungspolitik oder auch die Energiewende werden einige der Schwerpunktthemen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands sein.

Mit dem Statement: „Wir wollen einen Politikwechsel in Deutschland. Wir wollen eine soziale Handschrift in der Regierung. Wir wollen einen Kanzler, der klare Kante zeigt und sich nicht um jede Entscheidung drückt. Liebe Genossinnen und Genossen, dafür werde ich mit euch gemeinsam kämpfen und ich freue mich mit euch dafür zu sorgen, dass ab September wir keine Chaosregierung im Bund mehr haben werden“ beendete Johannes Fechner den Kreisparteitag.

 

Homepage SPD Kreisverband Emmendingen

Nachrichten aus Baden-Württemberg

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.