Die Energiewende fänge bei einem selbst an

Veröffentlicht am 06.05.2014 in Veranstaltungen

Wie kommt die Energiewende endlich voran? Mit dieser Frage beschäftigte sich der SPD-Ortsverein Wyhl. Als Referenten konnte Ortsvereinsvorsitzender Raphael Pfaff den Energieberater und Gemeinderatskandidat Michael Weber, Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle sowie den renommierten Wissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker begrüßen.

Weber erklärte: „Meine Energiewende fängt bei mir selbst an. Ich kann bestimmen, was für einen Strom ich beziehe. Wenn wir alle einen Anbieter mit Strom aus erneuerbaren hätten, würden sich die großen Konzerne schnell umorientieren“.

Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle beschlichtigte viele Ängste der Interessierten bezüglich der Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG). „Wir waren auch nicht sehr erfreut, über den ersten Vorschlag von Sigmar Gabriel. Jedoch darf dieser auch nicht überbewertet werden.  Nils Schmid ist im engen Kontakt mit dem Bundesminister und macht sich für angeregte Änderungen zur Windkraft stark. Die dezentrale Energieversorgung wird uns weiterhin am Herzen sein.“, so Wölfle.

Ernst Ulrich von Weizsäcker plädierte für eine effizientere Energienutzung. „Auch wenn wir derzeit Strom in das Ausland exportieren, muss unser Strombedarf sinken.  Wir verbrauchen viel zu viel, um eine Energiewende zu ermöglichen. Aus diesem Grund habe ich vorgeschlagen, dass sich die Politik diesem Thema mehr annimmt und die Bevölkerung aufklärt. Zudem müssen mehr Synergieeffekte genutzt werden, um effizenter zu arbeiten. Besonders auf die energetischen Sanierung setze ich große Stücke. Ich wohne zum Beispiel in einem Passiv-Haus. Heizkosten sind bei uns am Esstisch kein Thema mehr!“ Am Abend wurde klar, dass die Energiewende vor allem von engagierten Menschen abhängt, die sich für ein Umdenken einsetzen.

Raphael Pfaff  versprach, dass sich die SPD Wyhl weiterhin dem Thema annimt. Unter anderem wird aus den Ergebnissen der Veranstaltung ein Antrag entstehen. Zuletzt setzte sich der SPD-Ortsverein als Initiator für einen größeren Ausstieg aus der Kohlekraft in der Landes-SPD ein.

 

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Nachrichten aus Baden-Württemberg

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.