16.06.2011 in Wahlen von SPD Kreisverband Emmendingen

Luisa Boos kandidiert erneut als stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos

 

Liebe Jusos,

nach einem spannenden Arbeitsjahr kandidiere ich auf der Landesdelegiertenkonferenz in Osterburken erneut als Stellvertretende Landesvorsitzende.

Wir Jusos haben im vergangenen Jahr inhaltlich viel erreicht. Die Positionierung im Bereich der Bildungspolitik durfte ich als Verantwortliche im Landesvorstand gestalten. Es war mir wichtig, hierbei die Mitglieder so weit wie möglich einzubinden, was durch verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten – angefangen beim Bildungsgipfel, den Diskussionen in den Kreisverbänden, über das Bildungswiki bis hin zur Beschlussfassung auf einem Landesausschuss – auch gelungen ist.

Doch Beschlüsse der Jusos sind die eine Sache. Die Durchsetzung ihrer Aufnahme in das Regierungsprogramm der SPD hingegen war eine zweite und enorme Herausforderung. Besonders im Bereich der frühkindlichen Bildung waren unsere Forderungen, wie die Beitragsfreiheit der Krippen und Kindergärten, von der Parteiführung nicht gewollt. Dass die Delegierten sich den Juso- Positionen anschlossen, zeigt einmal mehr: Die Mitglieder sind vielfältiger und fortschrittlicher, als es sich die SpitzenfunktionärInnen vorstellen können und das Werben und Kämpfen für linke Inhalte ist notwendig, um sich mit den Problemen und Chancen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Vielfalt ist ein linkes Prinzip! Im nächsten Arbeitsjahr soll es eine Projektgruppe zum Thema Integration/Migration geben. Als einzige Kandidierende mit Migrationshintergrund möchte ich meinen Arbeitsschwerpunkt auf die Vielfalt in unserer Gesellschaft legen. Der Themenbereich Integration und Migration ist von vielen Widersprüchen geprägt. Im konservativen Weltbild wird Integration als Anpassungsprozess an die Leitkultur der Mehrheitsgesellschaft verstanden und die Übernahme der kulturellen Eigenheiten der nationalen Gesellschaft gefordert. Von einer offenen Gesellschaft, die die kulturelle und ethnische Diversität von Menschen als Bereicherung versteht, ist leider viel zu selten die Rede. Im Widerspruch dazu steht der in vielfacher Hinsicht international agierende und vernetzte Mensch, dessen Identität sich individuell durch das Zusammenspiel verschiedener Kulturen zusammensetzt. Um es populistisch zu sagen: Es ist kein Bruch mit der Leitkultur wenn ein(e) Deutsche(r) einen Döner isst und amerikanische Filme schaut.

Das Problem beginnt im konservativen und neoliberalen Weltbild jedoch sofort, wenn nicht eine Ware oder ein Kulturgut, sondern ein Mensch „aus dem Ausland“ kommt. Dann beginnt allzu oft die gesellschaftliche Diskussion um Andersartigkeit, Versäumnisse im Anpassungsprozess und ihre Folgen. Besonders unerträglich wurde diese Diskussion unlängst von Thilo Sarrazin erneut forciert.
Ich muss gestehen, ich kann das nicht mehr ertragen. Es ist nicht akzeptabel, dass ein Mensch andauernd über seine Herkunft definiert wird und wenn er/sie nicht innerhalb der nationalen Grenzen geboren wurde, massiver sozialer und gesellschaftlicher Benachteiligung ausgesetzt ist. Es darf nicht sein, dass der Geburtsort (oder der der Eltern und Großeltern) den Lebensweg eines jungen Menschen in Deutschland stärker bestimmt, als seine/ihre eigene Persönlichkeit mit ihrer individuellen Vielfalt und Begabung.

Als internationalistischer Verband stehen wir Jusos für ein offenes Europa und internationale Solidarität. Wir stehen für eine gleiche und menschenwürdige Behandlung ALLER Individuen ein. Dagegen streben Konservative auf europäischer Ebene nach Freizügigkeit von Waren und Geld, ohne für einen sozialen Ausgleich zu sorgen, um dann Anfang Mai nach Inkrafttreten der ArbeitnehmerInnenfreizügigkeit, wie in Dänemark die Grenzen für arbeitssuchende EuropäerInnen zu schließen.

Alle europäischen Regierungen unterstützen die Freiheits- und Demokratiebewegungen in Nordafrika, zum Beispiel in Ägypten und Libyen, aber schotten gleichzeitig die europäischen EU- Außengrenzen für Flüchtlinge, z.B. aus Libyen, weitestgehend ab. Demokratiewünsche unterstützen JA, menschliches Elend begrenzen NEIN – das scheint die politische Maxime in der Migrationspolitik zu sein. Dazu werden die Angst vor der vermeintlichen Fremdartigkeit und die Furcht um den Verlust des eigenen Lebensstandards von Politik und Medien geschürt. Das Erstarken der RechtspopulistInnen in Europa ist nicht nur ein Problem, sondern ein Beweis für die Sprengkraft, die sich entzünden kann, wenn Menschen gegen Menschen ausgespielt werden.

29.05.2011 in Landespolitik von SPD Kreisverband Emmendingen

Verabschiedung von Marianne Wonnay

 

Zum Empfang anlässlich der Verabschiedung von
Marianne Wonnay
lädt Sie der SPD-Kreisverband Emmendingen herzlich ein.

Mittwoch, 8. Juni 2011
Steinhalle
79312 Emmendingen, Steinstraße 3
Einlass: 18.30 Uhr
Veranstaltungsbeginn: 19.00 Uhr
Für persönliche Grüße liegt ein Gästebuch aus.

Wir bitten um baldmögliche Anmeldung,
telefonisch (07641/9628182)
oder per email an info@wahlkreisbuero-woelfle.de

26.05.2011 in Presse im Wahlkreis von SPD Kreisverband Emmendingen

Juso-Sprecherkreis im Interview mit der BZ

 

KREIS EMMENDINGEN. Politikverdrossenheit der Jugend? Keine Spur davon bei den Jungsozialisten im Kreis Emmendingen, mit den Thilo Bergmann sprach. Raphael Pfaff (21) aus Wyhl, Gülsen Çelik (18) aus Waldkirch und Michael Pohlmann (24) aus Endingen bilden den Sprecherkreis der Jungsozialisten (Jusos) im Kreis Emmendingen. Sie haben klare Vorstellungen über die Arbeit ihrer Mutterpartei SPD in der Landesregierung. Die SPD-Jugendorganisation hat 70 Mitglieder und erlebte 2005 ihre Neugründung.
BZ: Die SPD ist Juniorpartner der neuen grün-roten Koalition. Wie wird sie sich Ihrer Meinung nach im schwarz geprägten Baden-Württemberg schlagen?

Pfaff: Wir sehen die Regierungsbeteiligung in Baden-Württemberg als große Chance für die SPD, um Profil zu zeigen. Gerade das sozialpolitische Denken der Partei muss jetzt geschärft und unter Beweis gestellt werden, um das Vertrauen der Bürger zu gewinnen und zu behalten.

Pohlmann: Der neue Politstil, der immer mehr Bürgerbeteiligung vorsieht, muss noch mehr geprägt werden. Die Zeit des "von-oben-herab-Regierens" ist nun endgültig vorbei. CDU und FDP bekamen das bei der Wahl zu spüren.

Çelik: Speziell im Vergleich zur letzten Bundestagswahlsind wir sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis im Kreis Emmendningen. Es war immerhin das zweitbeste in Südbaden für die SPD. Im Kreis haben wir uns sehr stark für die SPD-Kandidatin Sabine Wölfle engagiert, die den Einzug als Abgeordnete in den Landtag geschafft hat. Ich denke, dass unser Engagement hier eine große Rolle gespielt hat.

BZ: Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis der Koalitionsverhandlungen?

Pohlmann: Den Koalitionsvertrag sehen wir für die SPD als sehr gut an. Unsere Hauptthemen – Förderung erneuerbarer Energien, Abschaffung der Studiengebühr – wurden mit einbezogen. Auch die Änderungen im Schulsystem liegen ganz in unserem Interesse.

Çelik: Enttäuscht sind wir aber von der Entscheidung, den Besuch von Kindertagesstätten nicht von den Gebühren zu befreien, wie wir es gefordert hatten. Hier hätte die SPD stur bleiben müssen und nicht nachgeben dürfen.

Pfaff: Wir besetzen die wichtigsten Ministerien im Land. Außerdem trägt der Koalitionsvertrag die klare Handschrift der SPD. Von dem her kann man ganz zufrieden sein.

BZ: Reicht die Amtszeit der neuen Regierung aus, um die vorgenommenen Ziele zu verwirklichen?

Pohlmann: Natürlich können Veränderungen nicht über Nacht geschehen, aber es gilt nun, die notwendigen Schritte einzuleiten. Im Zeitraum der nächsten zehn Jahre wird sich daher vor allem im Bildungswesen einiges bewegen.

BZ: Ein Blick nach vorn: Wie wird die SPD in fünf Jahren bei der nächsten Landtagswahl abschneiden?

Çelik: Es wird sehr schwer werden, dauerhaft gegen das konservative Denken in Baden-Württemberg anzutreten und der CDU Paroli zu bieten.

Pfaff: Wenn wir unseren ökologischen und sozialen Stil weiter stärken, wird die SPD bei der nächsten Landtagswahl nicht mehr nur die Rolle des Juniorpartners einnehmen, sondern auch den Ministerpräsidenten stellen.

Bild: Thilo Bergmann
Quelle: hier klicken/Thilo Bergmann(BZ)

25.05.2011 in Partei von SPD Kreisverband Emmendingen

Kreisparteitag in Riegel

 

Gut besucht war der Kreisparteitag der Sozialdemokraten im Kreis Emmendingen. Die neue Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle betonte, dass die SPD in der Regierungsverantwortung für ein starkes soziales Profil sorgen werde. Den Koalitionsvertrag bewertete sie als sehr gelungen.

Bei der Ressortverteilung habe die SPD gut verhandelt und werde auf Augenhöhe regieren. Bilkay Öney, eine in Berlin aufgewachsene Deutsch- Türkin, wird Ministerin des in Baden- Württemberg neu eingerichteten Ministeriums für Integration.

„Die neue Landesregierung will damit der Integrationspolitik Gewicht geben, da ein hoher Anteil der Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund hier lebt“, sagte Sabine Wölfle. Bei der Bildungspolitik wird sich die Landes- SPD für echte Ganztagesschulen und mehr Schulsozialarbeit einsetzen.

Man wolle auch die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 ermöglichen und dem Unterrichtsausfall mit einem Stufenplan entgegenwirken. Luisa Boos, stellv. Jusolandesvorsitzende, bezeichnete den Koalitionsvertrag als Meilenstein. Rückblickend auf die Landtagswahl analysierte der Kreisvorsitzende Johannes Fechner das SPD- Wahlergebnis als nicht zufriedenstellend. Zwar habe man im Kreis Emmendingen mit 24,2 Prozent ein im Landesvergleich „überdurchschnittliches Ergebnis“ und das zweitbeste Ergebnis in Südbaden erzielt, müsse aber in Zukunft stärker am Profil der Partei arbeiten. Hierzu brachte der ehemalige Europaparlamentarier Dietrich Elchlepp einen entsprechenden Antrag ein, der von den Mitgliedern einstimmig angenommen wurde.

23.05.2011 in Partei von SPD Kreisverband Emmendingen

Gründung Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein

 

Heute vor 148 Jahren gründete sich die erste deutsche Arbeiterpartei "Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein" (ADAV). Diese Partei ist eine Vorläuferpartei unserer SPD. Die SPD selbst sieht deshalb den 23.05.1863 auch als ihr Gründungsdatum.

Happy Birthday!

12.05.2011 in Veranstaltungen von SPD Kreisverband Emmendingen

SPD Kreisvberband Emmendingen trifft Parti Socialiste

 

Zum diesjährigen Europatag traf sich der SPD Kreisverband Emmendingen mit der Parti Socialiste, ihre befreundeten Genossen und Genossinen auf der anderen Seite des Rheines in Endingen am Kaiserstuhl. Der ehemalige Europaabgeordneter Dietrich Elchlepp, der sich heute noch aktiv für die Deutsch-Französiche-Freundschaft einsetzt,konnte u.a.die Abgeordete vom Conseil Regional d'Alsace, Victorin Valentin aus Colmar und den Ersten Sekretär der Parti Socialiste Haut Rhin Denis Wiesser begrüßen .

Zu Beginn des Treffens tauschten beide Seiten sich über die aktuelle Innenpolitik ihrer Länder aus. Besonders die Ergebnisse der Landtagswahl intressierten die Sozialdemokraten aus Frankreich.

12.05.2011 in Landespolitik von SPD Kreisverband Emmendingen

SPD KV Emmendingen beim Landesparteitag in Sindelfingen

 

Die SPD Baden-Württemberg beschloss auf dem Sonderlandesparteitag in Sindelfingen am 07.05.2011 den Koalitionsvertrag zur gemeinsamen Regierungsperiode mit den Grünen mit 100% Zustimmung. Unter den 300 Delegierten des Landes war auch die Kreisdeledation des Kreisverbandes Emmendingen, mit der neu gewählten Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle.

11.05.2011 in Ortsverein von SPD Kreisverband Emmendingen

Jahreshauptversammlung der SPD Emmendingen

 

Bei der Jahrshauptversammlung des SPD- Ortsvereins Emmendingen konnte Vorsitzender Hanspeter Hauke zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Darunter die frischgewählte SPD- Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle und ihre Vorgängerin im Landtag in Stuttgart Marianne Wonnay.

In seinem Rückblick ging Hanspeter Hauke auf die zahlreichen und sehr erfolgreichen Aktionen des SPD- Ortsvereins ein. Die Themenstammtische bieten einen gerne angenommenen Rahmen, um sich zu politischen Themen auszutauschen. Gerne können zu den vom Vorstand vorgeschlagenen Themen wie "Wie krank ist unser Gesundheitssystem?" Oder "Ein Land unter Strom - Welche Energie ist sinnvoll?" von allen Interessierten weitere Vorschläge gemacht werden.

Geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurden folgende Mitglieder:
1. Bardelang, Dieter
2. Fechner, Thomas,
3. Flöther, Klaus
4. Müller, Reinhold
5. Reibold, Helmut
6. Sillmann, Heinz
7. von Fürstenberg, Monika
8. Wachter, Rosmarie

Für 25 Jahre Mitgliedschaft die folgenden:
1. Budde- Großklaus, Margitta
2. Eisenmann, Ulrich Edwin
3. Fehrenbach, Klaus
4. Schäfer, Stephan

05.05.2011 in Partei von SPD Kreisverband Emmendingen

Das Ergebnis der Mitgliederbefragung

 

Das amtliche Endergebnis:

Abgegebene Stimmen: 14.067 = 36,83 % der abstimmungsberechtigten Mitglieder
Ungültig: 116

Mit "Ja" stimmten: 12.795 = 91,71 Prozent der gültigen Stimmen
entspricht 33,5 Prozent der Abstimmungsberechtigten

Mit "Nein" stimmten: 656 = 4,70 Prozent

Enthaltungen: 500 = 3,58 Prozent

02.05.2011 in Europa von SPD Kreisverband Emmendingen

Einladung zum Europatag

 

Treffen von Parti Socialiste und SPD
am Südlichen Oberrhein

Berichte und Meinungsaustausch
über die aktuellen politischen Ziele unserer Parteien.
Was sollten wir gemeinsam am Oberrhein fordern?

9 Mai 2011, 19:30 Uhr, Endingen a.K.
Gasthaus „Schützen“

Nachrichten aus Baden-Württemberg

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.