Umwelt und Bildung treiben die Wyhler SPD um

Veröffentlicht am 21.01.2019 in Ortsverein

Im gemeinsamen Austausch zwischen dem SPD-Ortsverein Wyhl und der Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle tauschte man sich darüber aus, wie sich aktuelle landespolitische Themen auf die Rheingemeinde auswirken. Natürlich wurde dabei auch über den aktuellen Stand zum Integrierten Rheinprogramm diskutiert. So findet am 30.01.19 ein Treffen zwischen Minister Untersteller und den betroffenen Landtagsabgeordneten statt.

 

Sabine Wölfle kritisiert hierbei, dass die Stimmen der lokalen Bürgermeister nicht gehört wird. „Bei einem solch wichtigen Projekt muss es ein Verfahren aufgestellt werden, welches die Bevölkerung mitnimmt. Auf die Bedenken wird aktuell zu wenig eingegangen. Zur Not hat die Raumschaft schon oft bewiesen, dass sie sich zu wehren weiß, sei es beim KKW-Widerstand oder der Rheintalbahn.“

Derzeit werden die Unterlagen noch vom Landkreis geprüft. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Tobias Ziser plädiert, dass die Schlutenlösung weiterhin geprüft werden solle. Die Berechnungen für die ökologischen Flutungen seien für ihn nicht mehr aktuell genug und beziehen zu wenig die heutigen Gegebenheiten ein. Wölfle pflichtete ihm bei und befestigte die Forderungen nach einer Testphase der Schlutenlösung. „Die Kosten hierfür halten sich in Grenzen und beide Varianten bieten die gleichen Hochwasser-Schutzmengen“, erklärte die Abgeordnete.

Als weiteres Thema wurde das Volksbegehren für kostenfreie Kindertagesstätten in Baden-Württemberg angesprochen. Dieses wird gerade von der SPD initiiert und benötigt 10.000 Unterschriften. „Bildung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit! Wer Chancengleichheit im Ländle möchte, muss diese auch schaffen und das geht nur mit kostenfreien Bildungseinrichtungen von der Pike auf“, so der stellv. SPD-Kreisvorsitzender Raphael Pfaff. Die stellv. Ortsvereinsvorsitzende Bettina Flamm stimmte ihm bei: „es kann nicht sein, dass ein Großteil des Lohnes in vielen Haushalten für die Kindertagesstätte benötigt wird. Gerade für Alleinerziehende entstehen somit große Hürden. Sollte das Begehren nicht klappen erwarte ich zumindest vom Gemeinderat, dass in Wyhl eine passende Staffelung der Beiträge auf den Weg gebracht wird“.

 

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